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Meine Woche mit Stack & Tilt


Meine Woche mit Stack & Tilt

Dieses Jahr war ich bei einigen Teams der ersten Bundesliga im Golf. Und was ich dort gesehen habe, war eine Art den Schwung zu trainieren, der anders war als das, was ich bisher gesehen habe. Selbst der Schwung im Spiel sah anders aus. Also fragte ich befreundete Trainer vor Ort und die sagten mir: Das ist Stack and Tilt. Also bin ich vor ein paar Wochen bei einem Stack & Tilt Kurs mit Andy Plummer und seinem Team – und es hat mich komplett abgeholt.

Schon beim Ankommen war die Stimmung super herzlich. Die Coaches dort sind nicht nur top ausgebildet, sondern auch einfach richtig nahbar. Kaum schlägst du deinen ersten Ball, stehen sie neben dir, geben Tipps und wollen dich wirklich besser machen. Keine Standard-Abläufe, kein Rumstehen – da steckt Leidenschaft drin. Was ich auch spannend fand: das Shadowing. Man begleitet einen Coach, hört zu, beobachtet, lernt.

Diese Woche war für mich mehr als nur eine Fortbildung. Sie war ein echter Entwicklungsschritt. Ich bin dankbar für diese Erfahrung und freue mich auf alles, was daraus noch wird.Im Folgenden gebe ich euch noch ein paar mehr Infos zum Stack & Tilt Konzept, warum es mich überzeugt hat und was als Nächstes ansteht. Also bleibt dran.

 

Was ist Stack & Tilt?

Stack & Tilt wurde von Andy Plummer und Mike Bennett entwickelt.

Im Gegensatz zum klassischen Golfschwung, bei dem oft eine deutliche Gewichtsverlagerung (Rücklage → Vorlage) erfolgt, legt Stack & Tilt den Schwerpunkt auf eine andere Balance: Von Anfang an wird das Körpergewicht überwiegend auf das vordere Bein verlagert und bleibt dort während des gesamten Schwungs. (Golf for Business)

Dazu kommt der namensgebende „Tilt“: Der Oberkörper beziehungsweise die Wirbelsäule bleibt über dem vorderen Bein „gestapelt“, Schultern und Wirbelsäule neigen sich so, dass die Achse stabil bleibt und der Schwung möglichst gleichmäßig und kontrollierbar abläuft. (HowStuffWorks)

Ziel dieses Konzepts: Statt sich auf große Gewichtsverlagerung und viel seitliche Bewegung zu verlassen, soll der Ball mit mehr Stabilität, Kontrolle und Wiederholbarkeit getroffen werden — mit konstanterem Ballkontakt und besserer Schlagqualität. (Golf Monthly)

 

 

Warum für viele — und offenbar auch für mich — „es funktioniert“

Stack & Tilt kann helfen, wenn dein Ballkontakt oder deine Schlagqualität bisher schwankend war — also gerade bei Eisen und mittleren Schlägern. Die Methode reduziert Instabilitäten und macht den Treffmoment planbarer. (Golf Monthly)

Für Spieler, die lieber technisch sauber und kontrolliert statt mit maximaler Kraft und wilden Bewegungen agieren wollen, kann Stack & Tilt eine sehr gute Alternative sein. Gerade bei Regular-Amateuren oder Leuten ohne Profi-Athletik besteht oft mehr Potenzial für Konstanz als für pure Länge. (The Left Rough)

Deine persönliche Erfahrung – mit Eisen 8 plötzlich 174 Meter statt 140–145 – passt hervorragend zu dem, was viele berichten: sauberen Ballkontakt, stabile Schwünge, Effizienz und Kontrolle statt zufälliger Treffer.

 

Wo liegen die Grenzen und für wen ist Stack & Tilt evtl. weniger geeignet

Besonders mit langen Schlägern (Driver, lange Eisen, Hybrids) kann der Verzicht auf große Gewichtsverlagerung und laterale Bewegung Nachteile bringen: Manche Spieler verlieren Distanz oder erzeugen flachere Flugbahnen. (GolfWRX)

Nicht jeder kommt mit der Balance, Körperkontrolle und Körpermechanik klar — der Schwung verlangt Stabilität und gutes Körpergefühl, sonst kann er inkonsistent werden. (GolfWRX)

Manche Kritiker sehen die Gefahr, dass Stack & Tilt überbewertet wird — besonders, wenn Leute versuchen, den kompletten Schwung umzubauen. Es gibt Berichte, dass nicht jeder damit zwingend bessere Ergebnisse erzielt. (thediygolfer.com)

Kurz gesagt: Stack & Tilt ist keine Wunderwaffe, sondern eine fundierte Alternative. Ob sie für dich funktioniert, hängt stark von deinem Körper, deinem Spielstil und deinen Zielen ab.

 

 

Mein Plan, selbst Instructor zu werden

Gerade weil Stack & Tilt technisch gedacht ist — mit klaren Prinzipien, Kontrolle, Wiederholbarkeit — kann eine gute Anleitung den Unterschied machen.

Als Coach mit Verständnis für Technik und Motivation kann ich anderen helfen: Anfänger, Amateure oder Spieler mit inkonsistentem Spiel können von einer solch strukturierten Methode profitieren.

Wenn ich selbst ausbilde, kann ich individuell beurteilen, ob Stack & Tilt komplett angewandt oder nur Elemente übernommen werden — je nach Spieler, Körperbau, Schwunggeschichte und Ziel.

Daher überlege ich, ob eine Ausbildung zum Stack & Tilt Instructor nicht der nächste logische Schritt wäre. Denn dieses Konzept und die gesamte Methode haben mich persönlich absolut überzeugt. Was denkt ihr? Hättet ihr da auch Bock drauf?

Ich freue mich darauf, euch weiter mitzunehmen und halte euch auf dem Laufenden, wie es weiter geht.


Euer Christoph

 
 
 

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